Luftreinhaltung in Österreich

Immissionsschutzgesetz Luft (BGBl. I 115/1997 iFv 58/2017)

Zunehmend erlangen auch Luftschadstoffe wie Feinstaub, Stickstoffoxide sowie Schwefeldioxid Auf­merksamkeit, da bereits EU-weite Grenzwerte im Rahmen der NEC-Richtlinie (National Emis­sions Ceiling) vorliegen. Diese werden jetzt schon deutlich verfehlt. Nur weitere Technologieentwicklungen zu verbesserten Feuerungskonzepten können hier Abhilfe schaffen.

 

Bundesgesetz zum Schutz vor Immissionen durch Luftschadstoffe (Immissionsschutzgesetz – Luft, IG-L)

Dieses Bundesgesetz dient dem dauerhaften Schutz der menschlichen Gesundheit, des Tier- und Pflanzenbestandes und ihrer Lebensräume vor schädlichen Luftinhaltsstoffen.

  • Systematische Immissionsmessungen und Vorgangsweise bei festgestellten Grenzwertüberschreitungen
  • Maßnahmen zur Bewahrung und Verbesserung der Luftqualität (Programme, Maßnahmenverordnungen)
  • Festlegung von Sanierungsgebieten, Maßnahmen im Verkehr, bei Anlagen und Geräten

Den Bundesländern ist es vorbehalten, Sanierungsgebiete festzulegen, in welchen sich solche Emissionsquellen befinden, die einen erheblichen Beitrag zur Immissionsgrenzwertüberschreitung leisten. Entsprechende Programme und Maßnahmen im Verkehrsbereich und bei Anlagen und Geräten sollen Überschreitungen hintanhalten.

Bundesgesetz über nationale Emissionsreduktionsverpflichtungen für bestimmte Luftschadstoffe (Emissionsgesetz-Luft, EG-L)

Ziel dieses Gesetzes ist die Reduktion von bestimmten Luftschadstoffen durch Festlegung nationaler Emissionsreduktionsverpflichtungen zum dauerhaften Schutz der Gesundheit des Menschen und der Umwelt. In Umsetzung der EU-NEC Richtlinie 2016 ergeben sich für Österreich folgende Reduktionen (in absoluten Zahlen).

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