Fakten zum Energieträger Heizöl

Wer keine Ideen hat, denkt an Verbote.

Reden wir ehrlich über eine nachhaltige Klimastrategie.

Nur mit einer nachhaltigen Klimapolitik, die gemeinsam von Unternehmen, BürgerInnen und Politik getragen wird, kann Österreich die Klimaschutzziele erreichen. Das Einvernehmen dieser Zielgruppen garantiert, dass auch langfristige Maßnahme zur Abschwächung des Klimawandels umgesetzt werden.

Die Aktivitäten vom IWO basieren auf folgenden Säulen

Konsequente Steigerung der Energieeffizienz
Versorgungssicherheit
Fairer Wettbewerb und Technologieneutralität
Soziale Gerechtigkeit
Ökologische Nachhaltigkeit
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Konsequente Steigerung der Energieeffizienz

Energieeffizienz durch Heizkesseltausch: Schon seit über einem Jahrzehnt verfolgt die österreichische Mineralölwirtschaft das Ziel alte Ölkessel durch effiziente Öl-Brennwertkessel zu ersetzen. Dank einer 2009 gegründeten Branchen-Initiative konnten in den letzten 11 Jahren rund 50.000 Geräte auf moderne Ölbrennwerttechnik umgestellt werden und damit 2 Mio. Tonnen an CO2 eingespart werden. Das entspricht 7.537 GWh an Energieeinsparung. Jeder Heizkesseltausch bringt bis zu 40% Energie Ersparnis.

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Aus mit dem Öl Bashing!

Reden wir ehrlich über Öl, Gas, Pellets und Biomasse.

Beim Vergleich von Heizöl mit anderen Energieträgern, wie Gas, Pellets und Biomasse, werden oft nicht alle relevanten Faktoren betrachtet. Eine Umstellung hätte beispielsweise negative Auswirkungen auf Luft-Schadstoffemissionen und würde andere Energieträger vor große Beschaffungsprobleme stellen. Ein Verbot von Ölheizungen würde diese Probleme noch verschärfen.

 

Mehrbedarf

Ginge man davon aus, dass Ölheizungen zu je einem Drittel durch Fernwärme, Pellets und Erdgas ersetzt werden müssten, bedeutet das einen Mehrbedarf an anderen Energieträgern.

Erdgas
Erdgas
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Pellets
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Fernwärme
Fernwärme
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Emissionsanstieg

Ginge man davon aus, dass Ölheizungen zu je einem Drittel durch Fernwärme, Pellets und Erdgas ersetzt werden müssten, bedeutet das einen Emissionsanstieg.

Feinstaub
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NOX
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Emissionsanstieg Icon

CO2 Emissionen

Eine positive Auswirkung auf die CO2 Bilanz ist auch nicht zu erwarten, da bei der Nutzung andere Energieträger auch CO2 emittiert wird.

Heizöl
Heizöl
kg CO2/kWh*
Erdgas
Erdgas
kg CO2/kWh*
Holzbrennstoffe
Holzbrennstoffe
kg CO2/kWh*

Die CO2 Emissionen von Fernwärme und Strom hängen von der Art der eingesetzten Primärenergieträger ab, sind aber nicht Null, das heißt auch hier gibt es keine CO2-Neutralität.

*Als CO2-neutral gilt, wenn entsprechende Nachhaltigkeitskriterien erfüllt sind.

Der künftige synthetische Brennstoff XTL, der aus erneuerbaren Quellen erzeugt wird, ist CO2-neutral und reduziert sogar noch die Luftschadstoffe, speziell Feinstaub.

Mehr erfahren: Was ist XTL?

Hände weg vom Eigentum!

Der Zwangsaustausch von Ölheizungen bedroht viele Existenzen.

Der Zwangstausch von Ölheizungen ist ein massiver, rechtswidriger Eingriff in das Eigentumsrecht von Privatpersonen. Viele ÖlheizungsbesitzerInnen können sich einen Umstieg auf teure Alternative schlichtweg nicht leisten. Das IWO fordert, dass für den Umstieg auf alternative Energieträger realistische Übergangsfristen formuliert und gewährt werden, sowie Ausnahmeregelungen zur Geltung kommen.

„Raus aus dem Öl Bonus“ verbrennt Steuermillionen ohne Klimaeffekt.

Wir fordern Klimapolitik mit Weitblick!

Heizöl ist für nur 4% der gesamten CO2-Emissionen Österreichs verantwortlich. Im globalen Kontext sind Industrienationen und Weltmächte, wie die USA, China und Indien für den Bärenanteil der CO2-Emissionen verantwortlich. Dennoch wird die Ölheizung von der österreichischen Bundesregierung als Sündenbock der Klimakrise angeprangert. Beim Vergleich von Heizöl mit anderen Energieträgern werden jedoch oft nicht alle relevanten Faktoren (siehe oben) betrachtet.

Es zeigt sich, dass der Sektor Energie und Industrie mit 36% der größte Emittent von CO₂-Äquivalent (2018) Österreichs ist, gefolgt vom Sektor Verkehr mit 30 %.(Quelle: UBA, Treibhausgasbilanz 2018). Der Sektor Gebäude nimmt 10% ein.

 

Heizöl trägt mit 27,7% zum Steueraufkommen im Raumwärmemarkt bei, während Brennholz aufgrund seiner Befreiung von der Energiesteuer und einem verminderten Mehrwertsteuersatz von 13% nur 4,7% und Pellets nur 1,4% beitragen.

Steuern die u.a. dazu beitragen, dass der „Raus aus dem Öl Bonus“ dieses Jahr auf 100 Mio. Euro aufgestockt werden konnte. Verschwiegen wird aber, dass es sich dabei um ein gewaltiges Belastungspaket für die österreichischen Haushalte handelt. Die Umrüstung der 650.000 Ölheizungen auf andere Energieträger wird diese nämlich rund 13 Milliarden Euro kosten.

Sei kein Gefangener der Vergangenheit:
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